Donnerstag, 25. Juni 2009

Allem Anfang wohnt ein Zauber inne....


Als ich das erste Mal von "blogs" gehört hatte, konnte ich damit nichts anfangen, aber so wie ich alle Dinge, die um mich herum passieren aufmerksam und mit Neugierde verfolge, so habe ich auch dieses moderne Mittel der Kommunikation beobachtet. Eine Plattform, auf der jeder, aber auch wirklich jeder mitmischen könne, erschien mir immer als etwas merkwürdig Stupides, denn wen um Himmels Willen sollten denn die schieren Massen belangloser Geschichten ganz normaler Menschen interessieren?

Letztendlich liebe ich aber Geschichten und ich liebe die Aufregung und ich glaube, in jedem blogger muss so etwas an Neugierde stecken, denn wie faszinierend ist es, die Welt durch die eigenen Augen sehen zu lassen...?!
Nun möchte ich es wagen und jeden Tag ein Foto aus meinem Leben veröffentlichen. Im Alltag und auf Reisen, bei der Arbeit und bei Vergnügungen, also bei allen großen und kleinen Aufregungen des Tages soll mich die Kamera begleiten.
So wie ich die Welt sehe soll auch mich die Welt nun sehen können. Gehen wir´s an.

Das erste Foto von heute: Ein Buch, welches ich gestern von einem lieben Menschen geschenkt bekommen habe. Ohne Widmung und noch in der Folie, aber mit einem warmen Blick übergab er es mir und ich wußte, er hatte es mit Bedacht gewählt. Nie habe ich von ihm auch nur ein Buch bekommen, welches mich nicht berührt hätte.

In "Asiatische Abscencen" schreibt Wolgfang Büscher in zauberhaft bilderreichen und anziehenden Worten von dem, was er in den fernen Ländern des Ostens erlebt hat und vielleicht auch davon, was er nur geträumt hat ... denn das Buch liest sich wie ein einziger flirrender, diesig heißer Traum, so einer von der Art, wie man sie an schwülen Nachmittagen hat, wenn man sich ohne Grund zu Bett legt um ein wenig vor sich hin zu dämmern...